16. November 2016

Schnappschüsse aus den Spätsommerwochen

Es wird konzequent nachgereicht und rückgeblickt... für aktuelle Berichterstattung fehlt die Zeit.

Da ich aber trotzdem immer und viel fotografiere, hier wieder mal einige Bilder aus unserem Leben - Spätsommerbilder.
Wir haben einen sehr alten Mann besucht. Einen alten Mann mit sensationeller Aussicht vor seinem Haus. Der alte Mann ist der Uropa unserer Kinder, und der Großvater meines Mannes. Ich kannte ihn bis zu diesem Sommer nicht - doch nun hatte er eingeladen. Eine befremdliche Situation, nach all den Jahren. Und trotzdem schön.
Auf meinen Spaziergängen mit Yoda komme ich immer wieder an tollen Häusern vorbei - manchmal mache ich spontan ein Bild.
Zwischendurch habe ich einige Stunden in der Schreinerei geholfen. Auch dort finden sich immer wieder lustige Motive - zum Beispiel blaues Styropor-Zeugs in großen Kisten...
Spielereien mit Bildbearbeitungs-Apps machen immer wieder Spaß.
Gutes Essen für ein gutes Leben. Bunt, frisch und kalorienarm.
Besonders gefreut haben mich die ersten sichtbaren Ergebnisse meiner Abnahme... die aktuelle Hosengröße konnte verabschiedet werden. Auf Nimmerwiedersehen hoffentlich!
Sonst hier so der übliche Spagat zwischen Haushalt, Kindern und Hund, Familien- und Eheleben. Zwischen banalen Terminen und Erledigungen und spiritueller Reise. Zwischen den Bedürfnissen meiner Lieben und meinen eigenen Wünschen und Sehnsüchten.
Ein Auf und Ab, ein Hin und Her.
Ein Hoch und Runter, ein Hinfallen und Aufstehen.
Kraftvolles Durchstarten, durchwachsen mit Selbstzweifeln.

Das Leben eben.
 

12. Oktober 2016

12 von 12 // Oktober

Heute habe ich endlich mal wieder daran gedacht, im Laufe des Tages zwölf Bilder aus unserem Alltag zu sammeln - los geht´s!

Während ich in der Küche Toastbrot für die Schule vorbereitet habe, durften die Kinder sämtliche Papierkörbe im Haus zusammenstellen.

Bei uns war nämlich heute die Restmülltonne dran - und meistens vergesse ich, am Abend vorher den Müll rauszubringen...
Nach dem Frühstück brachte ich das Tocherkind zur Schule, und Herrn Sohnemann zum Bahnhof. Seine Klasse hatte heute Wandertag.
Daheim wartete schon ein großer Hund sehnsüchtig auf mich - also ging´s gleich weiter zur Hunderunde.
Auf der Wiese blühen immer noch Blumen, wie schön!

Zuhause bekam Yoda dann erst einmal sein Hundefrühstück. Seitdem wir noch einmal das Futter gewechselt hatten, ist seine Schnauze wieder schwarz... die hatte sich letztes Jahr "entfärbt", die Tierärztin meinte, das käme von Nährstoffmangel.
Vormittags habe ich kurzerhand eine Jeans abgeschnitten, die mir viel zu lang war. Ich weiß noch nicht, ob ich sie säumen soll... man trägt ja wieder Fransen, oder?
Auch für mich gab es am späteren Vormittag ein leckeres Frühstück: Buttermilch, Kaffe, Kiwi und ein hartgekochtes Ei.
Nach etwas Hausarbeit kochte ich für den Liebsten Essen, und aß selbst meine letzte Portion der Reispfanne, die ich am Montag vorgekocht hatte. Ab morgen muss ich mir also wieder etwas für mich einfallen lassen...

Nachmittags wurde Altglas und Kunststoffmüll entsorgt. Außerdem kamen drei Säcke Klamotten in die Altkleidersammlung. Viele Sachen, die den Kindern zu klein geworden waren - und einige Sachen, die mir zu groß geworden sind - weg damit! Anschließend brachte ich eine Retoure zur Post und besorgte ein paar Lebensmittel.
Nach einer weiteren kurzen Gassirunde hatte ich an Herrn Sohnemanns Schule ein Lehrergespräch wegen Legasthenie-Förderung, die nun zusätzlich zum regulären Unterricht angeboten wird. Finden wir toll, ab nächster Woche geht´s los.

Kaum war ich wieder daheim, rief die Schule von Fräulein Tochter an. Sie hatte sich im Sportunterricht verletzt und sollte abgeholt werden. Also eilte ich zur Schule, um ein weinendes Kind im Krankenzimmer in Empfang zu nehmen. Sie war beim Handstand blöd eingeknickt, auf den Nacken gefallen und hatte Schmerzen in der Halswirbelsäule. Also fuhren wir direkt zum Orthopäden weiter und verbrachten zwei schleppende Stunden zwischen Wartezimmer, Röntgen und Sprechzimmer. Immerhin, es wurde keine ernsthafte Verletzung festgestellt - ich war sehr froh!
Zuhause gab es für Fräulein Tochter ein warmes Kirschkernkissen und ´ne Schmerztablette. Herr Sohnemann durfte zum Trompeten-Unterricht, und endlich hatte ich Zeit, etwas Bürokram zu erledigen.

So, jetzt ist es schon spät geworden. Wir werden ein kleines Abendbrot essen und in die Betten fallen. Ich auch, da ich zur Zeit morgens fast immer den Wecker verschlafe.

*****

Wie immer danke ich fürs Gucken hier.
Wer Lust auf Mehr 12von12 hat, schaut bitte gerne bei Caro, die jeden Monat fleißig in ihrer Liste sammelt.

21. September 2016

Sommer-Schnipsel { noch mehr Bilder }

Ts, das kommt davon, wenn man so lange seinen Blog vernachlässigt!
Auf einmal ist das Archiv voller Bilder, die man eigentlich noch zeigen wollte... irgendwann.

Da müsst ihr jetzt durch, es hilft ja nix!

Vielen Dank nochmal an alle, die mir auf den gestrigen Post so herzlich nette Kommentare hinterlassen haben - darüber hab´ich mich sehr gefreut!

19. September 2016

Schnappschüsse // Unser Sommer in Bildern

Es ist furchtbar still geworden, hier auf meinem Blog!
Geradezu gruselig still.

Dabei plätschert das "echte" Leben fröhlich vor sich hin, lässt kaum Zeit zum Verschnaufen, funkelt und duftet und füllt jeden Tag mit Freude, Spannung, Dankbarkeit, Mut, Neugier und Liebe.

Man könnte es auch einfach Familienalltag nennen.

*****

Allen, die mir bis hierher die Treue gehalten haben, zeige ich gerne einige (viele) Schnappschüsse aus unserem Sommer. Los geht´s!

Unsere Wochenenden verbringen wir mit einer bunten Mischung aus Spaziergängen, kleineren Ausflügen, Gäste einladen oder selbst eingeladen werden. Wir lieben es, bei schönem Wetter im Garten zu sein, im Schatten zu liegen, zu lesen und abends zu grillen. Bei schlechtem Wetter genießen wir die Wochenenden auch mal auf dem Sofa mit alten und neuen Filmen, Spielen an der Playstation (die Kinder) und gemeinsamen Kochen...
Herr Sohnemann durfte sich zu Beginn der Sommerferien von seinem Taschengeld ein lang ersehntes Longboard kaufen. Wir verbrachten hierfür über zwei Stunden im Blue Tomato in München, wo ausführlich verschiedene Boards getestet und probegefahren wurden.
Am Ende fuhren wir mit einem sehr stylischen Longboard und einem seligen 11-Jährigen nach Hause...
Natürlich haben wir den Sommer über lecker, lecker gekocht und gegessen - ihr wisst ja, wie sehr das für mich zur Lebensfreude gehört! Die vielen "Teller-Bilder" erspare ich euch an dieser Stelle... wer mag, darf gerne auf Instagram vorbeischauen!

Auf dem Bild unten habe ich Lachsfilets mit Knoblauch und Tomaten in kleine Alu-Päckchen gewickelt und im Ofen gebacken.
Der Liebste war während der Schulferien eine Woche im Krankenhaus, da eine Operation am Darm anstand. Wir fuhren täglich für einige Stunden zu Besuch in die Klinik und vermissten ihn sehr während dieser Tage.
Mittlerweile sind einige Wochen vergangen, und der Patient erfreut sich wieder bester Gesundheit!
Unser Junior durfte den Jugend-Segelschein am Tegernsee machen und hatte riesig viel Spaß dabei!
Um kurzfristig mit Kindern und Hund in Urlaub fahren zu können, kauften wir uns spontan einen kleinen, gebrauchten Wohnwagen. Da wir keinerlei Campingerfahrung hatten, wollten wir es einfach testen, und gegebenenfalls den WoWa kommenden Frühling wieder verkaufen.

Es stellte sich allerdings heraus, dass uns die Camperei wirklich Spaß macht, daher behalten wir unseren Wohnwagen und haben inzwischen auch einen guten Stellplatz gefunden.
Für den ersten Camping-Urlaub ging es nach Kärnten/Österreich an den Faakersee. Wir fuhren einfach drauf los, und suchten vor Ort einen netten Platz zum Bleiben.
Der Campingplatz erfüllte für uns alle Voraussetzungen für zwei nette, erholsame Wochen am See: er war von der Größe her überschaubar, das Waschgelegenheiten waren sauber und zahlreich vorhanden, der Stellplatz groß genug für Wohnwagen, Vorzelt, Schlafzelt der Kinder und unseren Pkw. Hohe Bäume spendeten Schatten - allerdings ab 17:00 Uhr abends etwas zu viel davon. So kam es, dass wir in den Abendstunden mit dicken Fliesjacken draußen saßen, da die Luft schnell abkühlte.
Das nächste Mal werden wir bei der Wahl des Stellplatzes etwas mehr den Stand der Sonne berücksichtigen.
Der See war wunderschön, und nur wenige Schritte entfernt.
Hier konnten die Kinder Schlauchboot fahren, mit der Monoflosse tauchen, schwimmen und von einer Plattform ins Wasser springen.
Yoda durfte leider nicht ans Wasser und musste während der Zeit auf dem Campinggelände angeleint bleiben. Für diesen Zweck hatte ich eine 10-Meter-Leine besorgt, an die er sich rasch gewöhnte. Einer von uns blieb immer bei ihm am Platz, das war für ihn völlig in Ordnung.

Ich nutzte die Zeit, um meine Urlaubslektüre zu lesen - ich hatte mir zwei Bücher zum Thema Gesundheit und Abnehmen besorgt. Hier hatte ich Zeit, mich in Ruhe mit dem Thema zu befassen, und mir ausführlich Gedanken und Notizen zu machen.

Das war mir sehr wichtig, da ich nach all den Jahren des Auf und Ab´s meines Gewichts eine vernünftige Bestandsaufnahme machen wollte. Ich zog also Bilanz, durchleuchtete für mich bestimmte, sich wiederholende Fehler der letzten Jahre und begann zu überlegen, warum ich an immer gleichen Punkten scheiterte bei meinen Versuchen, Normalgewicht zu erlangen.
Mir halfen hierbei auch die stundenlangen Waldspaziergänge, die ich mit dem Hund machen konnte. Viele Empfindungen und Ängste wurden endlich an die Oberfläche befördert und von mir angeschaut.

Und ganz allmählich spürte ich die Antwort, warum ich mir selbst das Glück eines "unbeschwerten" Lebens bisher nicht gönnte.
Als wir nach zwei Wochen wieder nach Hause fuhren, fühlte ich mich gelöst und voller neuer Energien. Ich hatte Sorgen und Ängste erkannt, die ich mir selbst bisher nie eingestehen wollte - und das war SO.GUT für mich!
 Außerdem hatte ich erkannt, WIE sehr ich mich in vielen Dingen "beschummelt" hatte, wenn ich wieder einmal versuchte, abzunehmen.
Tja, gesunde Ernährung allein hilft eben nicht, um Gewicht zu reduzieren - ich hatte in jeglicher Hinsicht kein Maß und Ziel.
Was soll ich sagen?
Ich fuhr nach Hause, und begann mein neues Leben.
Ein Leben, das selbstverständlich einen gesunden Körper beinhaltet.
Natürlich werde ich schlank sein - es gibt keine Grund mehr, der mich davon abhält.

Meine Selbstsabotage habe ich entlarft, und ab sofort freue ich mich über jeden Tag mit der Chance, gesund und fit zu werden.
Bisher fühlte ich mich während der Herbst- und Wintermonate besonders stark gefährdet, in schlechte Verhaltensmuster zu fallen. Das lag an den kurzen, dunklen Tagen. An der Kälte und Nässe.
An Halloween-, Advents- und Weihnachtszeit. An all dem Perfektionismus, den ich mir auferlegte.
Am Mythos einer harmonischen Kuschelfamilie mit Kaminfeuer drinnen und Schneeflocken draußen... ach, all der Kitsch eben.

Dabei ist es gar kein Kitsch.
Es ist ja wirklich schön, wenn man es sich schön macht!

Meine Probleme waren anders verwurzelt - und das musste ich erst einmal verstehen.
In der letzten Sommerferienwoche besuchte mich eine ganz liebe Schulfreundin mit ihren zwei Jungs. Darüber freute ich mich so sehr! Die Zeit ging viel zu schnell vorbei, und wir hatten durchgehend anregenden Gesprächsstoff und auch nach all den Jahren einen guten Draht zu einander. Es war, als wäre kaum Zeit vergangen... dabei hatten wir uns im Grunde seit 6 Jahren nicht mehr gesehen.
Seit zwei Tagen hat der Herbst Einzug gehalten. Es ist kühl geworden und regnet in Strömen. Hundespaziergänge also wieder mit Gummistiefeln und Regenmantel.
Und es ist gut so.